Letzter Hessischer Regionalkrimi
Wiesbaden: Der Autor Stephan Peters liest am Dienstag, 20. Mai 2008, im Literarischen Salon des Forums Wissenschaft + Kunst aus seinem Krimi-Debüt „Ritual in den Tod“. Der Student Alexander von Schmalenbach hat große Angst. Er muss seine erste Mensur – einen Zweikampf mit scharfen Waffen – absolvieren, damit er vollwertiges Mitglied in seinem Marburger Corps Stauffia werden kann.
Alexander will in diesen Kreis aufgenommen werden, und er ist bereit, einen hohen Preis zu zahlen – einen zu hohen, denn für Alexander endet die Mensur tödlich. Zwei Marburger Kommissare ermitteln und kommen dabei einer handfesten Intrige auf die Spur.
Stephan Peters, 1969 in Gronau in Westfalen geboren, studierte Politikwissenschaften, Soziologie und Geschichte und promovierte 2003 in Marburg mit einer Arbeit über studentische Verbindungen, die er auch aus persönlicher Erfahrung kennt: Er war sechs Jahre lang Mitglied einer studentischen Korporation.
Heute ist Stephan Peters Lehrbeauftragter für Soziologie an der Universität Marburg, der Technischen Universität Darmstadt sowie der privaten Fachhochschule Fresenius, und er arbeitet als Wissenschafts- und Unternehmensberater. Er lebt in Heidelberg und Straßburg.
Im Anschluss an die Lesung steht der Autor für eine Diskussion zur Verfügung. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Rheinstraße 23-25, 65185 Wiesbaden. Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt 2,50 Euro.
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