Stadt bittet Mieter und Vermieter um Unterstützung
Frankfurt: Der bisher gültige Mietspiegel 2008 läuft am 30. Mai 2010 ab. Daher werden jetzt Daten für den neuen Mietspiegel erhoben. Zunächst werden Mieter, im Anschluss Vermieter befragt. Die Stadt hat mit der Untersuchung das InWIS Institut beauftragt, die Mieterbefragung übernimmt das Marktforschungsinstitut Foerster & Thelen, Bochum.
Die Befragung der Mieter erfolgt – in der Regel nach Terminvereinbarung – in Form eines persönlichen Interviews. Die Interviewer des Marktforschungsinstituts verfügen über einen Mitarbeiterausweis, den sich alle Befragten bei dem Hausbesuch zusammen mit dem Personalausweis zeigen lassen sollten.
Wohnungsdezernent Edwin Schwarz: "Der Frankfurter Mietspiegel hilft Mieterinnen und Mietern sowie Vermieterinnen und Vermietern gleichermaßen. Er dient dazu, Streit über die angemessene Miete zu vermeiden. Ich bitte daher alle Mieter und Vermieter, die in die Untersuchung einbezogen werden, um ihre Unterstützung."
Für einen aussagekräftigen Mietspiegel ist es wichtig, dass möglichst viele Daten zu Mietwohnungen in Frankfurt einfließen. Nur so kann ein Mietspiegel die ortsübliche Miete möglichst genau wiedergeben. Die abgefragten Daten betreffen die Miete und alle Tatsachen, die Einfluss auf den Mietpreis haben wie Wohnfläche oder Ausstattung der Wohnung. Die Teilnahme an der Befragung zum Frankfurter Mietspiegel ist freiwillig. Der Datenschutz ist gewährleistet: Die erhobenen Daten werden ausschließlich in anonymisierter Form verwendet. Name und Anschrift des Befragten werden nicht bekannt gegeben.
Wie bereits für den Mietspiegel 2008 werden die Eigentümerinnen und Eigentümer der vermieteten Wohnungen schriftlich befragt. Der Fragenkatalog wurde mit den Vermieterverbänden abgestimmt.