Volker Bouffier und Eva Kühne-Hörmann eröffnen das neue Keltenmuseum
Wiesbaden: Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat heute das Keltenmuseum am Glauberg im Wetteraukreis eröffnet. Der Neubau wurde in rund zweijähriger Bauzeit für ca. neun Millionen Euro errichtet.


„Mit dem Museum am Glauberg öffnet sich ein Fenster in die kaum bekannte Vergangenheit der Kelten. Die ,Keltenwelt am Glauberg' ist nicht nur mit ihrer eindrucksvollen und unverwechselbaren Architektur, sondern auch durch die einzigartige Konzeption ein weiterer Meilenstein für die hessische Museumslandschaft", sagte der Ministerpräsident vor rund 450 Gästen.
Das neue Landesmuseum zeige, dass die hessische Landesregierung auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihre Verantwortung für das kulturelle Erbe des Landes wahrnehme, so der Ministerpräsident weiter. Die insgesamt etwa 17 Millionen Euro an Investitionen, die seit den Ausgrabungen 1994 in das Projekt am Glauberg geflossen sind, bedeuten nach den Worten von Bouffier nicht zuletzt auch einen Beitrag zur Strukturpolitik: „Die Landesarchäologie bietet großes gestalterisches Potential bei der Landes- und Regionalplanung, zum Beispiel als Impulsgeber für die Tourismusentwicklung in den Regionen oder zur Präsentation einer vielfältigen Kulturlandschaft."
Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, sagte: „Mit dem Keltenmuseum erhält das Land neben dem Römerkastell Saalburg einen weiteren überregional herausragenden Ort, der einen bedeutenden Abschnitt der Vor- und Frühgeschichte Hessens thematisiert - entsprechend dem 2001 beschlossenen Konzept ,hessenARCHÄOLOGIE 21', das ein dezentrales archäologisches Landesmuseum vorsieht."
Als Schaufenster der Geschichte, so die Ministerin, erfüllten Museen nicht nur die klassischen Aufgaben des Sammelns, Bewahrens und Forschens: Präsentation und Vermittlung stellten vielmehr wichtige Bindeglieder zwischen der Fachwissenschaft und einem breitem Publikum dar. Die Ministerin zeichnete den Landesarchäologen Prof. Dr. Egon Schallmayer, der das Konzept „hessenArchäologie 21" entwickelt hat, für seine besonderen Verdienste um das kulturelle Leben in Hessen mit der Goethe-Plakette des Landes aus. „Die Saalburg gehört mit ihrer hervorragenden, auf ein breites Publikum abgestimmten Präsentation längst zu den bedeutendsten archäologischen Museen Europas.
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| Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst |
06.05.2011
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