Überwältigende Resonanz auf Kuppelzelt und Angebot der Umweltverbände
Oberrusel: Die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz im Hochtaunuskreis (BUND) und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) haben nach dem Hessentag eine äußerst positive Bilanz ihres Auftritts gezogen. Zehntausende von Besuchern, in aller Regel Familien mit Kindern und Schulklassen besuchten das große Kuppelzelt auf der Sonderschau "Der Natur auf der Spur".
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Hessentag: Umweltverbände sehr zufrieden mit Resonanz und Zusammenarbeit |
Die Umweltverbände versuchten die bunte Vielfalt ihrer Tätigkeiten ganzheitlich darzustellen, was ihnen nach Ansicht des Publikums gelang, wie die schönen Einträge ins Gästebuch beweisen. Vom Fledermausschutz, über praktisches Arbeiten, Klimaballon aufpumpen, Wildkatzenquiz und Wildkatzenweitsprung, sowie Informationen zu praktischem Naturschutz wurde ein breites Angebot vorgehalten
Dies wurde erst durch den ehrenamtlichen Einsatz von über 50 Aktiven der beiden Umweltverbände, die sich die Dienste (bis zu 11 Stunden täglich) teilten, ermöglicht.
Absoluter Höhepunkt war der Schmetterlingstag am ersten Sonntag. Der Zugang zu einem im Kuppelzelt aufgebauten Freiflugzelt für Schmetterlinge musste wegen des großen Andrangs an Besuchern geregelt werden. Der Schmetterlingsexperte Alfred Westenberger hatte lebende heimische Schmetterlinge eigens für diesen Auftritt gezüchtet sowie Raupen und Futterpflanzen mitgebracht. Am Nachmittag wurden die Tiere von Kindern in die Freiheit entlassen, sodass sie sich einen geeigneten Schlafplatz im Maasgrund suchen konnten.
Die SDW war von der überwältigenden Resonanz auf den Fledermauskastenbau überrascht und musste schon nach wenigen Tagen Material nachbestellen. Der Wildkatzenweitsprung des BUND wurde sogar von Erwachsenen angenommen.
Doch nicht nur Familien besuchten das Kuppelzelt, viel Prominenz war auch zu Gast, wie Umweltministerin Lucia Puttrich, Bildungsministerin Dorothea Henzler, der Landrat des Hochtaunuskreises und viele Bürgermeister.
Beim Empfang der Umweltverbände für geladene Gäste aus Politik und Verbänden wagten auch Politiker und das Hessentagspaar den Sprung. Den Rekord stellte an diesem Tag Ellen Enslin (MdL, Die Grünen) mit einem Sprung von 2 Meter aus dem Stand auf.
Der BUND und die SDW betonen wie gut die Zusammenarbeit mit den Zuständigen von Hessenforst Herrn Kunze und Herrn Mandler geklappt hat, sowie mit allen Zuständigen bei der Stadt Oberursel, allen voran Herr Gessner und Herr Brand sowie mit dem Hessentagsbeauftragten des Ministeriums Herrn Scheele.
Die Umweltverbände hoffen, dass das Thema Nachhaltigkeit zum festen Bestandteil zukünftiger Hessentagsplanungen wird. Sie mahnen jedoch an, die für Festzelte z.T. unnötigerweise in Oberursel gefällten Bäume im Herbst durch Neupflanzungen zu ersetzen. Die Umweltverbände werden am Jahresende eine Bilanz der gefällten Bäume anhand von Luftbildern ziehen.
Ein Bildbericht des Hessentagsauftritts findet sich auf der Webseite www.bund-hochtaunus.de.
Bild 1: Mutiges Hessentagspaar-Fräulein springt mit der Wildkatze um die Wette
Bild 2: Umweltministerin Lucia Puttrich trägt sich in das Gästebuch der Umweltverbände im Kuppelzelt ein (links Dr. Claudia Weiand (Vorsitzende BUND Hochtaunus), rechts: Christoph von Eisenhart Rothe Landesgeschäftsführer SDW)
11.07.2011
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