Wetterauer Druckerei verpflichtet sich zum Klimaschutz
Wiesbaden: Am Mittwoch unterzeichnete Andreas Kugland, der Inhaber der Wetterauer Druckerei, die hessische „Charta für den Klimaschutz". Damit verpflichtet sich das Unternehmen, vor allem zur Durchführung von Maßnahmen zur Energieeffizienz und zur Energieeinsparung.
Die Selbstverpflichtungserklärung der Wetterauer Druckerei erfolgt im Rahmen des Projektes „100 Unternehmen für den Klimaschutz" und ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen ist eine Initiative der Hessischen Landesregierung. Sie trägt dazu bei, eine langfristige Perspektive für Hessen zu entwickeln und das Leben heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten. Sie baut auf Engagement und aktive Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und den verschiedensten Institutionen in ganz Hessen.
Der Unterzeichnung der Charta durch die Wetterauer Druckerei ging die Aufstellung eines Aktionsplans für mehr Klimaschutz voraus. In dem Aktionsplan verpflichtet sich das mittelständische Unternehmen durch die Nutzung neuer Thermodruckplatten 90 % Wasser einzusparen und durch Dachisolierung sowie den Einbau neuer Fenster den Verbrauch von Heizenergie zu senken. Des Weiteren werden alle Erzeugnisse klimaneutral hergestellt. Entstehende CO2 -Emissionen werden kompensiert, der für die Produktion nötige Strom wurde durch Ökostrom, der durch Wasserkraftwerke gewonnen wird, ersetzt.
„Die Politik ist nicht allein verantwortlich für den Klimaschutz. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssen an einem Strang ziehen. Daher sehen auch wir uns als Unternehmen dazu verpflichtet, einen Beitrag zu leisten", so Andreas Kugland.
Die Wetterauer Druckerei ist seit 75 Jahren in Familienbesitz und garantiert umfangreichen Service im Stil einer modernen Druckerei. Ein leistungsstarkes Team mit 19 Mitarbeitern und 2 Auszubildenden bietet sämtliche Leistungen eines Betriebes in der grafischen Industrie, von der Vorstufe bis zum Versand, an. Dabei steht der Klimaschutz durch Kompensationsmaßnahmen und betriebliche Neuerungen im Vordergrund.
Hintergrund:
Mit einer Vielzahl von klimaschützenden Aktionen sind hessische Unternehmen dazu aufgerufen, eine Charta für den Klimaschutz zu unterzeichnen. Die Unterzeichner verpflichten sich, einen Aktionsplan für die Verbesserung ihrer CO2-Bilanz aufzustellen. Ein Aktionsplan kann Maßnahmen zur Energieeinsparung oder zur Steigerung der Energieeffizienz im Unternehmen umfassen. Darüber hinaus können Unternehmen aber auch verstärkt auf erneuerbare Energien setzen oder dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter klimafreundliche Verkehrsmittel benutzen. Insgesamt haben bereits 34 hessische Unternehmen einen solchen Aktionsplan entwickelt und zeigen in Form von Best-Practice-Beispielen, wie man dauerhaft und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten lohnend Energie einspart.
| Link |
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| Nachhaltigkeitsstrategie Hessen |
28.07.2010
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