Stadt Karben lädt zum 16. September in Bürgerhaus Okarben ein
Karben: „Wir möchten unsere Bürger frühzeitig auf die Informationsveranstaltung zum geplanten S-Bahnausbau am 16. September 2010 aufmerksam machen", begründet Bürgermeister Guido Rahn die Vorankündigung der Veranstaltung über eines der wichtigsten Verkehrsausbauprojekte in der Stadt Karben. Die Deutsche Bahn AG plant die Main-Weser-Bahn zwischen Bad Vilbel und Friedberg viergleisig auszubauen. Dazu wird sie das Planfeststellungsverfahren einleiten. Für den viergleisigen Ausbau zwischen Frankfurt-West und Bad Vilbel wurde der Planfeststellungsbeschluss bereits erarbeitet.
„Wir möchten unsere Bürger frühzeitig auf die Informationsveranstaltung zum geplanten S-Bahnausbau am 16. September 2010 aufmerksam machen", begründet Bürgermeister Guido Rahn die Vorankündigung der Veranstaltung über eines der wichtigsten Verkehrsausbauprojekte in der Stadt Karben. Die Deutsche Bahn AG plant die Main-Weser-Bahn zwischen Bad Vilbel und Friedberg viergleisig auszubauen. Dazu wird sie das Planfeststellungsverfahren einleiten. Für den viergleisigen Ausbau zwischen Frankfurt-West und Bad Vilbel wurde der Planfeststellungsbeschluss bereits erarbeitet.
Auf der vielbefahrenen Bahnstrecke von Frankfurt über Bad Vilbel nach Friedberg teilt sich die S-Bahn im sogenannten Mischbetrieb die beiden vorhandenen Gleise mit dem Fern-, Regional- und Güterverkehr. Entstehen auch nur kleine Störungen auf der Strecke, wirkt sich das auf das gesamte S-Bahn-Netz im Rhein-Main-Gebiet aus. Damit künftig die S-Bahnen der Linie S6 ungehindert und somit pünktlich fahren können, soll die Main-Weser-Bahn durch den Neubau von zwei Gleisen erweitert werden.
Gleichzeitig kann damit das S-Bahnangebot für Karben verbessert werden. In beiden Richtungen, sowohl nach Frankfurt als auch nach Friedberg, kann mit dem getrennten Betrieb dann ein einer 15-Minuten-Takt realisiert werden. Zur Zeit besteht nur ein 30-Minuten Takt. Darüber hinaus verkehren zwischen Bahnhof Groß-Karben und Frankfurt zusätzliche S-Bahnzüge im sogenannten Rütteltakt. „Besonders ärgerlich für unsere Pendler ist der hohe Verspätungsgrad und die zeitaufwendigen Überholungen der S-Bahn durch den Fernverkehr", begründet Bürgermeister Rahn die Unterstützung für das Projekt. Für die Stadt Karben ist die Trennung der S-Bahngleise vom übrigen Bahnverkehr von großer Bedeutung. „Ein verbesserter S-Bahnverkehr wird nicht nur für die Pendler Vorteile bringen, sondern auch einen positiven Impuls auf die Entwicklung unseres Lebens- und Wirtschaftsstandort haben", ist sich Rahn sicher.
Gleichzeitig muss das Planverfahren auch die Belange der Anrainer berücksichtigen. „Wir haben Verständnis für die Sorgen der Anwohner vor zusätzlichen Lärmbelästigungen und Erschütterungen", führt der Rathauschef aus. „Daher ist eine frühzeitige Beteiligung der Betroffenen von größter Bedeutung, um bereits hier im Vorfeld entsprechende Vorkehrungen zum Schutz der Anwohner zu planen". Auf einen ausreichenden Schutz der Anwohner vor den Auswirkungen des Verkehr gibt es schließlich einen Rechtsanspruch, der im Planfeststellungsverfahren auch berücksichtigt wird.
Es ist aber auch zu beachten, dass mit dem Anbau der zwei zusätzlichen Gleise umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen erst ermöglicht werden. „Der Gleisausbau ist ein Gewinn für die Lärmvorsorge. Die Errichtung von Lärmschutzwänden und die Berücksichtigung anderer Lärmschutzmaßnahmen wird erst durch diese Maßnahme möglich", so Rahn, „die Anwohner sind aber bereits heute vom Zuglärm betroffen, ohne dass es Lärmschutzmaßnahmen gibt. Daher ist der Gleisausbau auch eine Chance für einen besseren Lärmschutz".
Bürgermeister Guido Rahn bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger aus Kloppenheim und Okarben sich über das Projekt am 16. September 2010 zu informieren. Die DB Netz AG wird die Planungen vorstellen und erläutern. Fragen werden beantwortet. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr im Bürgerhaus Okarben, Hauptstraße 72. „Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und sachliche Diskussion", so Rahn abschließend.
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| Stadt Karben |
25.08.2010
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Kommentare:
Die Schallschutzproblematik der Bundesrepublik Deutschland
Kommunalpolitiker und besonders deren Wähler klagen über unzureichenden Schallschutz an Autobahnen und Schienenwegen. Innovative Firmen haben gerade für solche Situationen, wie Verkehrslärm an Wohnbebauungen, gute Lösungen entwickelt. Diese werden bei der baulichen Erstellung von Lärmschutzmaßnahmen immer noch ignoriert.
Was bisher auf dem Markt eingesetzt wurde ist, weil auch preiswert, gut genug für die Anwohner. Lärmschutzwände an Autobahnen und Schienenwegen gibt es als Schutz an vielen Orten in Europa. Der Schall wird von diesen Wänden nur reflektiert und trifft verstärkt an die gegenüber liegende Seite und überwindet eine dort sich befindende Lärmschutzwand. Das ist nicht mehr Stand der Technik und muss nicht mehr sein.
Hier fehlt die Absorptionsfähigkeit in der Konstruktion dieser Lärmschutzwände. Der Lärm wird durch die Absorption förmlich geschluckt. Mit geoglass - Glasschaumschotter (geschäumtes Altglas) - als Bestandteil neuartiger innovativer Lärmschutzwände sind Absorptionswerte von 19 db erzielbar. Entsprechende Messprotokolle der schweizerischen EMPA (vergleichbar mit dem TÜV in Deutschland) liegen vor.
Diese Lärmschutzwände sind etwas preisintensiver in ungleich höherem Maß jedoch entsprechend effektiver für den Lärmschutz der Bürger. Geoglass - Schotter kann man auch als Unterbau beim Gleisbau und als Tragschicht im Autobahn- und Straßenbau verwenden. Es verhindert, dankt seiner dämpfenden Eigenschaft, die Verbreitung des Körperschalls der Rollgeräusche. In Verbindung mit dem Einsatz von Flüsterasphalt sind optimale Ergebnisse beim innerstädtischen Straßenbau erreichbar. Die deutschen Bundesanstalten, die solche Bauweisen freigeben könnten, haben noch keine Untersuchungsergebnisse vorgelegt. Es gibt keine Versuche bzw. Versuchsstrecken und auch keine Forschung aus der dann die Merkblätter und Bauvorschriften entwickelt werden könnten.
Diese werden aber dringend benötigt, damit geoglass auch offiziell in Deutschland zum Einsatz kommen darf. In der Schweiz sind diese Bauweisen schon jahrelang bekannt und werden so auch umgesetzt. Deutschland muss in Bezug Lärmschutz aufwachen. Die Schweizer sind schon wieder einen Schritt weiter und können neu patentierte Lärmschutzwände mit Absorptionswerten von über 30 db herstellen. Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Website: www.gegecon.eu
Rainer Liemt
E-Mail: r.liemt@gegecon.eu
WWW: http://www.gegecon.eu
abgegeben am: 25.08.2010 17:50