Marktdezernent Frank informiert Interessengemeinschaft Kleinmarkthalle über die Pläne der Stadt
Frankfurt: Händler der Kleinmarkthalle und Marktdezernent Markus Frank sind am Dienstagabend zu einem Informationsaustausch zusammen gekommen. Die Interessensgemeinschaft Kleinmarkthalle, ein Zusammenschluss engagierter Händler, hatte den Dezernenten um einen Ausblick auf die Sanierungspläne der Stadt gebeten. Die Zukunft der seit 1954 eröffneten Markthalle ist allen Beteiligten an diesem Standort sehr wichtig.
Wirtschaftsdezernent Markus Frank hob zunächst die Identifikation der Frankfurter Bevölkerung mit ihrer atmosphärisch eindrucksvollen Markthalle hervor. Er betonte dann, dass zum Erhalt dieser traditionellen Frankfurter Institution auch in die Zukunft gerichtete Investitionen getätigt werden müssen. „Dies gilt für die dringend notwendig gewordene Haustechnik ebenso wie für teilweise notwendig erscheinende neue Kühlgeräte einiger Händlerstände".
Gemessen an ihrem Alter sei die Bausubstanz mit ihrer Struktur und Statik - auch durch den Einsatz der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt - in „gesundem Zustand". Mittelfristig müsse die Technik für Strom, Wasser und Abwasser aber definitiv komplett erneuert werden, so Frank.
Der große Umbau, dem im Sommer 2008 ein europaweiter Architektenwettbewerb vorausgegangen war, hätte eine komplette Neustrukturierung der Markthalle bedeutet und wäre mit erheblicher Bautätigkeit verbunden gewesen. Diese Planung wird daher zunächst nicht weiterverfolgt, so der Stadtrat. „Bei den vorhandenen haus- und betriebstechnischen Mängeln der Markthalle können wir jedoch nicht tatenlos zusehen."
Aktuell erarbeiten die Marktbetriebe einen Anforderungskatalog, der die Erneuerung der Haustechnik und verbesserte Belüftung der Halle beinhalten wird. Während dieser Teilsanierungsmaßnahmen soll der Verkaufsbetrieb in der Halle so gut wie möglich weiterlaufen, sicherte der Stadtrat zu.
Hinsichtlich neuer Öffnungszeiten und der ebenfalls angesprochenen Müllproblematik bot der Marktdezernent an, eine Potential- und Frequenzanalyse zu beauftragen. Diese könne den Händlern und Marktbetreibern Empfehlungen über Öffnungszeiten und ein neues Abfallkonzept aufzeigen.
19.01.2012
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