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Erste Orgel-CD auf der neuen-alten Walcker-Orgel in der Christuskirche aufgenommen

Simon Harden spielt romantische deutsche Orgelmusik 
Bad Vilbel: Im Jahr 2013 wurde die große Orgel der Christuskirche grundlegend saniert und klanglich durch mehrere Register erweitert. In diesem Jahr konnten sich die Besucher der Gottesdienste bereits am neuen Orgelklang erfreuen, ebenso auch die Besucher zahlreicher Konzerte. Dank der Initiative des gemeindlichen Fördervereins und der Unterstützung durch das Ev. Dekanat Wetterau ist mit Simon Harden auch ein ausgezeichneter Konzertorganist in der Christuskirchengemeinde tätig, so dass Orgelmusik auf höchstem Niveau geboten werden kann. 

Im Spätsommer wurde nun eine erste Orgel-CD aufgenommen, die am kommenden Sonntag, den 16.11. im Treffpunkt Gottesdienst (10:30 Uhr Christuskirche) vorgestellt und anschließend erstmals verkauft wird. Die CD soll große Verbreitung finden und vielen Menschen die großartigen klanglichen Möglichkeiten der neuen alten Walcker-Orgel nahebringen. Daher wird sie zum Preis von nur 10 € vertrieben - im Gemeindebüro im Grünen Weg links hinter der Christuskirche sowie bei vielen Veranstaltungen und Gottesdiensten der Gemeinde.

Den Text im Begleitheft der CD hat Daniel Scharfenberger geschrieben, der im Folgenden auch den Inhalt der CD vorstellt: Simon Harden widmete sich auf der CD der romantischen Orgelmusik. Obwohl die Orgel zur Hochzeit der Romantik eigentlich nicht als das präferierte Tasteninstrument zählte, entstanden in dieser Epoche zahlreiche Orgelwerke. Gerade die pianistischen Größen hinterließen mit unterschiedlicher Motivation Stücke, die heute zum Standardrepertoire der Orgelliteratur gehören. So eröffnet Harden die CD mit der D-Moll-Sonate Opus 65 von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Als Inspirationsquelle wird in der Eröffnung ein Choral vorgestellt, der im Verlauf mit verschiedenen Mitteln variiert verarbeitet wird. Charakteristisch ist dabei die typische Tonsprache Mendelssohns, die er auf die Orgel überträgt.

Auf die Sonate lässt Harden eine musikalische Besonderheit folgen. Robert Schumann schrieb 1845 die „Sechs Studien in kanonischer Form" Opus 56. Diese komponierte er eigentlich für Pedalflügel, dem Schumann eine große Zukunft versprach, was jedoch unerfüllt blieb. Schumann beeindruckten die spieltechnischen und daraus resultierend klanglichen Möglichkeiten. So konnten Teile der Begleitung von den Füßen gespielt werden. Es ergaben sich größere Freiheiten für die Melodieträger und deren Gegenstimmen. Deutlich wird dies in der Aufnahme, wenn das Stück auf der Orgel erklingt.

Virtuos folgt auf die Studien Schumanns Liszts „Praeludium und Fuge über B-A-C-H". Nicht nur am Klavier, sondern auch auf der Orgel schuf der Komponist Werke von besonderer Virtuosität. Klanggewaltig und pianistisch-virtuos spinnt sich das Thema gut hörbar durch das Präludium. Man darf mit Recht vermuten, dass eine besondere Widmung J. S. Bach dem Werk beiwohnt.

Die Zusammenstellung beschließt die „Variations sérieuses" op. 54 von Mendelssohn. Dieses Stück ist ursprünglich nicht für die Orgel geschrieben worden. Erst Reitze Smits transkribierte die Variationssätze, ohne die filigrane Tonsprache Mendelssohns durch eigene Ideen zu verändern. Dabei übertrug er auch dynamische und artikulatorische Hinweise des Komponisten, was vom Interpreten große Sensibilität im Sinne eines romantischen Variationsverständnisses erfordert.



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Evangelische Christuskirchengemeinde


11.11.2014

 

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